Die Kneippmethode
Hydrotherapie: Die Hydrotherapie geht zunächst unter die Haut. Sie kann Reize und Stoffe aufnehmen, diese an Nerven und innere Organe weiterleiten. Die Temperaturreize der kneippschen Güsse, Wickel und Bäder, stärken den gesamten Organismus und verbessern die Tätigkeit des Körpers, um die fehlgesteuerten Regulationsmechanismen wieder in den Griff zu bekommen.
Phytotherapie: Phytotherapie nennt sich die Anwendung von Heilkräutern, die im Rahmen der Kneippkur als Zusätze bei Auflagen, Bädern, Ölen, Inhalationen und Salben verwendet werden. Sie entfalten ihre Wirkung über Haut, Atemwege und Schleimhäute.
Ernährungstherapie: Eine gesunde, korrekte Ernährung dient in erster Linie als Vorbeugung, kann aber auch zur Heilung beitragen. Kneipp riet schon zu seiner Zeit zu einer natürlichen ausgewogenen Kost vorwiegend pflanzlichen Ursprungs.
Bewegungstherapie: Je nach Zustand des Einzelnen ist täglich aktive Bewegung wie Spazierengehen, Gymnastik, Schwimmen, Radfahren oder passive Bewegung (durch den Therapeuten in Form von Physiotherapie) erforderlich. Körperliche Aktivität im Wechsel mit Ruhepausen stärkt Herz und Kreislauf und entspannt.
Ordnungstherapie: Innere Ausgeglichenheit und das Bemühen, immer wieder mit sich selbst ins Reine zu kommen, ein Lebensstil, der dem inneren Rhythmus (Biorhythmus) folgt.


